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Geschäftsbedingungen


Geschäftsbedingungen bezüglich Kundeneigentum Stand 2007 von Jürgen Gairing Dipl. Designer (FH), Marktstraße 23, Nürtingen
Mit Auftragserteilung erkennt der Kunde diese Geschäftsbedingungen über den Umgang mit Kundeneigentum an.
  1. Angeliefertes Gold des Kunden: Zusammengeschmolzenes Altgold hat die Eigenschaft beim auswalzen zu reissen oder Poren (Lunker) zu bilden. Eine perfekte glatte Oberfläche kann nicht garantiert werden. Deshalb empfehle ich dringend Schmuckstücke mit strukturierter Oberfläche herstellen zu lassen.
     
  2. Bestandsaufnahme: Das angelieferte Gold wird in Anwesenheit des Kunden gewogen und notiert.
     
  3. Verarbeitungsverlust: Der Verlust durch schmelzen, verbrennen von Kittfüllungen und Schmutz, feilen, schleifen und polieren beträgt ca. 20% des Materials.
     
  4. Punzierung: Schmuck aus kundeneigenem Gold wird grundsätzlich nicht gestempelt, weil ich für den Feingehalt der angelieferten Teile nicht verantwortlich bin.
     
  5. Goldfarbe: Für die Goldfarbe bei Mischungen kann ich keine Voraussage treffen. Das Gold läßt sich auch nicht umfärben. Es läßt sich höchstens gegen Aufpreis vergolden. Für die Dauer der Haltbarkeit der Vergoldung kann keine Haftung übernommen werden.
     
  6. Edelsteine: Edelsteine und Perlen sind Naturprodukte und können Wachstumsrisse enthalten, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind, ebenso Gasblasen und Einschlüsse. Bei Lötungen, beim Ausfassen oder Einfassen, bei Ringgrößenänderungen können sie springen, weil sie unter Spannung stehen. Dafür kann ich aus verständlichen Gründen nicht haften. Der Kunde kann sich darauf verlassen, daß ich oder ein Erfüllungsgehilfe sein Eigentum nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig beschädigen sondern größte Sorgfalt walten lassen. Stimmt der Kunde einer Haftungsbeschränkung nicht zu, muß ich den Auftrag leider ablehnen. Bedauerlicherweise versichert meine Haftpflichtversicherung derartige Schäden nicht. Ich empfehle eine Abdeckung des Risikos durch Ihre Hausratsversicherung zu prüfen.
     
  7. Farbveränderungen: Farbveränderungen an Schmuckstücken beim Löten können auftreten, weil die Patina verbrennt oder die Vergoldung sich mit dem Trägermaterial vermengt. Zu beachten ist, daß bei Lötungen an Rotgoldschmuckstücken die Lötstelle gelblich und bei Weißgoldschmuckstücken als grauer Strich erscheint.
     
  8. Gravuren und Stempel bei Ringgrößenänderungen können durch Schmieden, Dehnen, Schleifen und Polieren unleserlich oder unkenntlich werden, oder wenn sie schwach graviert oder abgetragen sind ganz verschwinden.
     
  9. Perlen- und Edelsteinketten: Beim neu Auffassen der Ketten werden diese kürzer und können „krumpelig“ erscheinen. Das gibt sich beim Tragen wieder.
     
  10. Uhren: Bei Armbanduhren erfolgen nur Arbeiten am Armband. Die Uhr an sich ist ein kompliziertes Maschinchen, sie kann laufen und dann wieder nicht, Ölstellen können verharzt sein, ein Staubkorn den Gang stören etc. . Deshalb spielt es für mich keine Rolle ob die Uhr vorher lief oder nicht. Das wird von mir auch nicht geprüft, weil ich am Uhrwerk nichts mache. Es kann tatsächlich sein, dass die Uhr, während sie sich in meiner Obhut befindet, zufällig stehen bleibt. Es erfolgt deshalb keine Garantie oder Gewährleistung oder Haftung auf die Funktionstüchtigkeit des Uhrwerks oder andere Bestandteile oder Eigenschaften der Uhr.
     
  11. Sollte ich es für erforderlich erachten einen Spezialisten wie Edelsteinfasser, Graveur, Uhrmacher oder Edelsteinschleifer hinzu zu ziehen, darf ich diesem das Schmuckstück per Einschreiben zusenden. Bei Verlust durch die Post etc. besteht kein Anspruch auf Ersatz. Die Deutsche Post (DHL) versichert leider keine Sendungen mit Schmuck als Inhalt. Soll ein Spezialkurier beauftragt werden, so hat dies ausdrücklich und gegen zusätzliche Bezahlung seitens des Kunden zu erfolgen.
     
  12. Sollten Zweifel an der meiner Seriosität bestehen bitte ich von einer Auftragserteilung abzusehen. Belehrung erfolgt und Geschäftsbedingungen schriftlich erhalten:_________________________